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Meldung vom 17.07.08 aus Dagens Nyheter: Rekordgrosser Lachsaufstieg in den norrländischen Flüssen! Skandinavische Anglernachrichten
Angelnachrichten Frühjahr / Sommer 1999 Die Zander laufen
Foto: Johan Abelsson 30. Mai 1999 Ob Simrishamn, Karlshamn, Mörrumsån oder Landsort - von überall her kommen Berichte über glückliche Angler und große Lachse. Selbst im Lödgeälv, einem Fluss in Nordschweden, gingen schon die ersten Lachse an den Haken. Die hatten allerdings im Gegensatz zu ihren Vettern im Süden Glück im Unglück, denn in den Flüssen Nordschwedens dürfen Lachse erst ab dem 19. Juni entnommen werden. Vorwitzige Fische, die sich weder an den Kalender noch an die Bestimmungen des Fischereiamtes halten, kommen deshalb vorerst noch mit dem Schrecken und etwas Zahnweh davon. Überdies ist derzeit die Glückssträhne von Johan Abelsson in aller Munde. Johan ist ein erfahrener Guide, der sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr auf das Trollingfischen spezialisiert hat. Am Dienstag, den 25. Mai, war Johan mit einigen Kunden in den Stockholmer Schären, als schon nach kurzer Zeit ein grosser Lachs anbiss, aber leider verloren ging. 40 Minuten später leerte dann ein Leviathan die Rolle von Johans Kunden Lars Harnell. Der kämpfte dann eine dreiviertel Stunde und freut sich seitdem über mehr als 50 Pfund pures Silber: 1,25 Meter war der Lachs lang und exakt 25,42 kg schwer. Am Mittwoch, den 26.05. fuhr Johan mit einer Anglergruppe wiederum zur etwa gleichen Stelle, als ein Riesenlachs an den Haken ging. Dieses Mal hatte Mikael Boettger das Vergnügen...! Der Kampf mit dem unbändigen Lachs dauerte ganze 2 Stunden und 35 Minuten. Da der Fisch im Maulwinkel gehakt war, konnte er wilde Sprünge und -zig Fluchten von bis zu 100 Metern machen. Es war ein ganz unmöglicher Fisch und der heftigste Drill den er je gesehen habe, sagte Johan. Zuguterletzt kamen dann Anglerkollegen mit einem Großkescher zur Hilfe, in den der völlig erschöpfte Lachs friedlich hineinschwamm. Der Fisch wog 26,8 kg, war 131 cm lang und damit der grösste Lachs in der Gegend um Stockholm. Mit zwei Lachsen über 25 kg in zwei Tagen stellte Johan als Guide einen schwer zu schlagenden Rekord auf. http://www.fiskejournalen.se/online/art/abel.htm Lachs, Lachs, Lachs - immer nur Lachs! 14. Mai
wurde von zähen Kämpfen mit 20+ Lachsen berichtet. Sicher ist jetzt schon, dass einer der silberblanken Riesen 24,06 kg wiegt. Am Abend bejubelten die Teams das phantastische Ergebnis von insgesamt 30 Lachsen. Zwei weitere Lachse wogen über 20 Kilo und fünf Lachse zwischen 15 und 20 Kilo - einmalig!
13. Mai.
24. April 1999 Die jüngsten Meldungen vom Auftakt der Lachssaision in der Mörrum sind katastrophal. Die Fänge am Eröffnungstag gehörten zu den vergleichbar schlechtesten überhaupt. Die Freunde der Mörrum sind aber gleichwohl überzeugt, daß solch ein zufälliger Einbruch dem Ruf der Mörrum als "das Lachs- und Meerforellengewässer Schwedens" nichts anhaben kann. Dagegen gibt es erfreuliche Meldungen von der Trollingmetropole Simrisham: Bis zum 22. April wurden seit Beginn des Jahres insgesamt 194 Lachse mit jeweils mehr als 10 Kilo gelandet! Das ist ein Spitzenergebnis! Ende März war das Eis auf dem Mälarsee eben noch begehbar - zum Pech für einen Barsch der "Sumo"-Klasse: In Bålsta wurde der Dicke beim Eisfischen mit Mühe aus Schwedens drittgrößtem See gezogen. 2,137 kg brachte er auf die Waage - neuer Rekord für den Mälarsee! Der 14. April wurde dann einer Prachtforelle mit 7,6 kg zum Verhängnis. Beim letzten Eisfischen des Jahres ging sie im Umeåälven an den Haken und setzte den Angler unter Hochstrom: Er hatte schon ungefähr 70m Schnur draussen als die Forelle zubiß und die Rolle in einer wilden Flucht völlig leerte. Nach einem zähen Hin und Her bekam sie der Petrijünger zwar vors Eisloch. Doch dann hatte er ein neues Problem: Die Forelle legte sich auf die Seite und es war fast unmöglich, sie in das kleine Loch zu bekommen. Es dauerte über eine Viertelstunde, sie hochzutricksen.
In dem über Schwedens Grenzen hinaus bekannten Vätternsee wurde nördlich von Gränna beim Schleppfischen ein Prachtlachs von 11,8 kg gefangen. Das ist ein eines der größeren Exemplare, die während der vergangenen Jahre in diesem See gelandet wurden.
Nordöstlich von Simrisham (der Trollingmetropole in Südschweden) wurde dieser Tage eine der schönsten Hybriden zwischen Lachs und Meerforelle überlistet. Der Fisch war 1 Meter lang und brachte ein Gewicht von glatten 13 Kilo auf die Waage. Der glückliche Angler war Håkan Salomonson. Er glaubte zunächst eine richtige Prachtforelle gefangen zu haben. Wurde dann aber wegen einiger Anzeichen dann doch unsicher. Eine Gewebeprobe, die im Lachsforschungsinstitut untersucht wurde, brachte dann Klarheit: der Fisch ist eine Kreuzung von Lachs und Meerforelle. Während der letzten Jahre sind die Hybriden in der Ostsee immer häufiger geworden. Vermutungen führen das darauf zurück, dass sich durch die Krankheit M74, die vor einigen Jahren grassierte, die schwächeren Fische mehr als zuvor untereinander kreuzten. Für die Angler ist das nicht unbedingt ein Nachteil: Hybriden sind wesentlich kampfstärker und agiler als Lachs oder Meerforelle.
Auf diesem Bild kann man die Unterschiede gut sehen. Die beiden oberen Fische sind Lachse. Der untere Fisch hat einen Körper wie eine Forelle, aber einen zu kleinen Kopf, zu lachsähnliche Flecke und einen typischen Lachsschwanz, wenn auch etwas klein. Südschweden: Ole Jörgensen heißt der stolze Fänger und sein Fisch ist der erste 20-Kilo-Lachs der Saison. Gefangen hat er ihn am Donnerstag, den 25. März beim Schleppfischen am Downrigger in rund 42 Meter (140 ft) Tiefe. Ob der Großlachs nun mit dem Frühling kam, oder der Frühling mit dem Lachs, wissen wir nicht. Fest steht, daß die Fangbedingungen nun ideal sind und immer mehr Boote entlang der Südküste mit Erfolg zum Schleppfischen hinausfahren. Die Fische sind zur Zeit so sehr in Beißlaune, daß kein Boot ohne einen Lachs in den Hafen kommt.
An jenem Donnerstag fingen das runde Dutzend Boote um Simrishamn jeweils zwei und mehr Lachse. Neun Fische wogen jeweils mehr als 10 kg, und ein Lachs, gefangen an einem Ismo Magnum brachte es sogar auf 15,3 kg! Fortsetzung folgt... |